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2014

AVM vorbildlich

Hut ab vor AVM. Nach Bekanntwerden einer Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Fritz Box, verkroch sich der Berliner Hersteller von Internetroutern nicht in eine dunkle Ecke sondern ging vorbildlich mit Informationen und schnellen Fixes in die Offensive!

Alle registrierten AVM-Kunden wurden per Mail über die gezielten Angriffe auf die Fritz!Box informiert. Gleichzeitig wurden Anleitungen bereit gestellt, wie man sich bis zur Bereitstellung eines Updates selbst schützen kann. Einen Tag nach Veröffentlichung der Angriffe stand für die Fritz Box 7390 schon das erste Update zum Download bereit!

Innerhalb kurzer Zeit lagen für die meisten Modelle schon neue Softwareaktualisierungen bereit. Ob Ihre Frizbox schon gesichert werden kann, finden sie auf der Homepage von AVM. Dort können Sie auch telefonisch oder per Mail um Rat fragen.  

Hier noch die Empfehlungen von AVM, was man als Sofortmaßnahme tun sollte:

Allen Kunden, die den HTTPS-Internetzugriff auf FRITZ!Box-Geräte aktiviert hatten, empfehlen wir zur Sicherheit die Änderung aller Kennwörter, die in der FRITZ!Box hinterlegt waren. Zu den einzelnen Diensten und Funktionen der FRITZ!Box finden Sie hier entsprechende Anleitungen.

Wichtig: Kennwörter für Internetdienste von Drittanbietern (z.B. E-Mail, Internettelefonie, Online-Telefonbücher) müssen auch beim jeweiligen Anbieter geändert werden.
Kennwörter der FRITZ!Box-Benutzer ändern
Push Mail-Kennwort ändern
Kennwörter für Online-Telefonbücher ändern
Kennwort für Online-Speicher ändern
VPN-Verbindungen neu einrichten
Passwort für Google Play Music ändern
MyFRITZ!-Kennwort ändern
Rufsperren einrichten
Kennwörter für Internetrufnummern ändern
Kennwörter für eingerichtete E-Mail-Konten ändern

Wenn Sie auf der Homepage von AVM sind, können Sie zu jedem Punkt eine detaillierte Beschreibung aufrufen.

Wenn alle Hersteller so vorbildlich reagieren und informieren würden wie AVM, hätten die Hacker sicher nicht mehr so leichtes Spiel.