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2016

PokemonGo

Diese Spiel ist der Hype des Jahres! Kinder verlassen freiwillig die Wohnung und gehen wieder ins Freie! Mit dem Risiko, dass man sich wieder den Gefahren des Verkehrs aussetzt. Aber was macht das schon? Überall lauern Pokémons! In Parks, in Museen, selbst in Schulen kann man die kleinen Monster finden.

Seit gestern (13.7.2016) sind auch in Deutschland tausende von Gamern unterwegs, um möglichst viele der 151 Pokémon-Go Figuren zu sammeln.

Wie funktioniert das eigentlich?

Das Smartphone zeigt eine stilisierte Weltkarte. Die Strassen der Umgebung sind darin abgebildet. In dieser kombinierten Welt aus Realität und Fiktion (Augmented Reality) muss möglichst viele Pokémon finden. Auf dem Bildschirm werden die Pokémon angezeigt, die sich in der Nähe befinden. Eine Markierung zeigt an, wie weit man vom Objekt entfernt ist. Direkt nach dem Start werden die Pokémon Glumanda, Schiggy und Bisasam angezeigt. Jetzt braucht man diese nur antippen und schon wird mit Hilfe der Kamera das Pokémon in der aktuellen Umgebung angezeigt. Fangen kann man das kleine Monster mit Hilfe des Pokeballs: Antippen und mit etwas Schwung in Richtung des Pokémons wischen. Mit Glück hat man das Pokémon gefangen und es landet im Pokédex!

Ich will aber Pikachu!

Das bekannteste Pokémon ist sicherlich Pikachu. Es gibt einen Trick, um es gleich zu Beginn zu bekommen: 4 mal hintereinander von den Starter Pokémon wegbewegen! Dann wird Pikachu sichtbar.

Wo bekomme ich Pokébälle?

Die Bälle findet man an besonderen Orten in der Umgebung. Das sind blau markierte Orte oder auch Pokéstops. Denkmäler, Brunnen oder öffentliche Bauwerke sind die häufigsten Pokéstopps.

Eier ausbrüten

Die Macher des Spiels haben Items und Eier integriert. Mit Hilfe der Eier kann man Pokémon selbst züchten. Ausgebrütet werden sie, indem der Smartphonebesitzer eine definierte Strecke läuft.

Ist Pokémon Go die ultimative Geldmaschine?

Dieses Spiel hat das Potential zur ultimativen Geldmaschine für die Entwickler zu werden. Das Ganze hat ein riesiges Suchtpotential. Arenen verteidigen, Eier ausbrüten, sammeln, entwickeln. Dazu noch die kleinen Erinnerungen, die ein schlechtes Gewissen erzeugen sollen. So schnell wird man von dem Spiel nicht los kommen. Und dann will man sich unbedingt neue Items und Eier kaufen. Später wird es Gadgets geben, die die Pokémon Jagd noch effektiver machen. Geschäfte und Restaurants werden sich  an Nantic Labs, dem Hersteller wenden und sich in die Pokéstops einkaufen. Live Events runden das Ganze ab. Die gesammelten Daten werden besser Nutzbar sein, als die von Facebook und somit einen viel höheren Marktwert haben.

 

Wer steckt hinter Pokémon Go?

Pokémon Go wurde von John Hanke entwickelt. Er gilt als Kopf von Google Earth und Google Maps. Mit seiner Spielidee, die Pokémons als Augmented Realty Game zu entwickeln, wir er neue Dimensionen im Social-Media Bereich erklimmen. John Hanke hat es geschafft, virtuelle Charaktere perfekt mit der realen Welt zu verschmelzen. Im Oktober 2015 hatte Hanke stolz verkündet, dass die Pokémon Company, Google und Nintendo rund 30 Millionen Doller in seine Firma Niantic investieren. Nur wenige Monate später setzte er mit Pokémon Go neue Maßstäbe!